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Hatha Yoga

Der Begriff wird abgeleitet aus dem Sanskrit: Neben „ha“ (Sonne, Kraft) steht „tha“ (Mond, Stille). Im Hatha-Yoga werden also entgegengesetzte Kräfte vereint. Warum eine Yoga-Stunde im Hatha-Stil unter anderem für Anfänger bestens geeignet ist und welche Übungen ganz einfach zuhause ausgeführt werden können, verrät diese Erläuterung:

Was ist Hatha Yoga?

Der im Westen beliebteste Yoga-Stil besteht aus drei Säulen: Körper, Atem und Meditation. Die Kombination aus Asanas (Bewegung) und Pranayama (Atem) soll Flexibilität und Geduld fördern sowie allgemein zu einem verstärkten Bewusstsein über den eigenen Körper verhelfen. Viele Leute sehen Yoga lediglich als Möglichkeit, die Muskeln zu stärken und etwas abzunehmen – tatsächlich geht es aber um weit mehr als nur den physischen Aspekt.

Hatha-Yoga eignet sich gut für Anfänger, da es Übungen für jeden Fitness- oder Altersgrad gibt. Natürlich sollten sich Anfänger nicht sofort an schwierigeren Übungen wie etwa der Krähe versuchen, grundsätzlich aber kann jeder mit Hatha-Yoga beginnen.

Wissenswertes für Anfänger

Zu erfolgreichem Yoga gehört die richtige Einstellung. Nur wenn du dich aktiv darauf einlässt, Körper und Geist bewusst zu beobachten, können die Yoga-Übungen Blockaden lösen und dauerhaft entspannend wirken.

Die positiven Effekte haben es allerdings in sich: Durch die bewusste Atmung wird die Durchblutung verbessert und im Alltag fällt es auf Dauer deutlich leichter, ruhig zu bleiben. Der Schlaf wird besser, der Herzschlag ruhiger - Stress hat keine Chance mehr.

Wenn du Anfänger bist, solltest du vor allem auf eines achten: den eigenen Körper. Versuche von Anfang an, die Übungen sauber auszuführen und bewusst herauszufinden, wo deine Grenzen liegen. Vergiss nie, Yoga ist kein Wettbewerb, den du mit besonders komplizierten Asanas unbedingt gewinnen musst. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf kannst du bereits starten. Worauf wartest du?

Yin-Yoga

Es steht nicht in Konkurrenz zu den dynamischen Yogastilen, die sehr yang-lastig sind. Im Gegenteil! Yin und Yang bilden eine Einheit. Yang ist die männliche Kraft, die unseren Muskeln zugeordnet ist und so wie unser Alltag mit viel Bewegung verbunden ist. Yin steht für die weibliche Energie, die uns zur Ruhe kommen lässt und mit Knochen und Gelenken in Beziehung steht. Das eine kann nicht ohne das andere existieren.

Während wir im dynamischen Yoga den Fokus auf die Muskulatur setzen und eher aktiv sind, sind wir im Yin-Yoga passiv. Der Fokus liegt hierbei auf den tieferen Schichten des Körpers wie Bindegewebe und Faszien. Diese werden im dynamischen Yoga oft gar nicht erreicht.

Ein Merkmal des Yin-Yogas ist, dass der Rücken immer rund ist. Im Gegensatz zum dynamischen Yoga, wo wir den Rücken bewusst gerade halten. Der runde Rücken trägt zur Dehnung bei. So können wir besser in den tiefen Schichten arbeiten. Übrigens eine wunderbare Vorsorge. Im Alter werden unsere Gelenke zunehmend unbeweglicher. Durch Yin-Yoga können wir diesem Prozess vorbeugen.

Die Übungen werden in der Regel drei bis fünf Minuten gehalten. Denn der Körper beginnt erst nach ein paar Minuten, sich zu öffnen. Auch hier gilt, höre auf deinen Körper und gehe nicht von Anfang an an deine Grenzen! Sinke viel mehr Stück für Stück in die Haltung. Dadurch erhöht sich in unserem Körper die Flexibilität und zum Teil können Anspannung gelindert und sogar gelöst werden. Der gesamte Chi-Fluss in unserem Körper wird harmonisiert. 



Rücken-Yoga

Rückenschmerzen ist die Krankheit Nummer eins in Deutschland. 


Zu langes Sitzen im Büro, zu wenig Bewegung und zu viel Stress können zu Beschwerden an der Wirbelsäule führen. Yoga Übungen, die gezielt die Rumpfmuskulatur ansprechen, helfen dabei, deinen Rücken zu stärken, Schmerzen zu lindern und vor allem vorzubeugen. 

Was ist Rücken Yoga?

Beim Rücken Yoga praktizierst du gezielt Asanas für deinen Rücken. Dadurch werden die Stabilität und Flexibilität deiner Rückseite gestärkt. Gleichzeitig verbesserst du deine Haltung.  

Auch psychische Belastung in Form von Stress kann Auslöser von Rückenbeschwerden sein. Yoga kann dir dabei helfen, Stress abzubauen und Geist und Körper zu entspannen.

Aber: Bei Schmerzen im Rücken sind nicht alle Übungen gut. Solche, bei denen der Rücken verkleinert und gestaucht wird, sollten vermieden werden. Auch die Kobra, eine klassische Yoga Haltung, kann je nach Symptomatik kontraproduktiv sein.

Wirkung und Vorteile

Rücken Yoga hilft deiner Wirbelsäule dabei, wieder in ihre natürliche Form, dem doppelten S, zu gelangen. Durch langes Sitzen und eine falsche Haltung bringst du sie nämlich in eine unnatürliche Form. Stretching und gezielte Kraftübungen beim Yoga rücken die Wirbel wieder an Ort und Stelle. 

 
Generell eignet sich Rücken Yoga nicht nur für Menschen, die unter Rückenbeschwerden leiden. Denn mit einer starken Rückenmuskulatur lassen sich Schmerzen vorbeugen. Wer lange sitzt und wenig Bewegung im Alltag hat, kann Rücken Yoga in seinen Tag integrieren, um die Faszien geschmeidig zu halten und die Muskeln zu stärken. 

Bei akuten Schmerzen können leichte Yoga Übungen helfen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern. Jedoch sollte niemals in den Schmerz hinein trainiert werden.  

Bei starken Beschwerden immer erst einen Arzt konsultieren, bevor du deinen Weg auf die Matte findest. 
 

Welches Übungslevel ist erforderlich?

Für Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Schon mit Basic Asanas wie der Kuh und dem Katzenbuckel kannst du deinem Rücken etwas Gutes tun. Jedoch solltest du auf eine richtige Ausführung achten, um die Muskulatur richtig zu stärken und dem Rücken nicht zusätzlichen Belastungen auszusetzen.

Hormon-Yoga

ist eine Methode, bei der mit Hilfe von Yoga das endokrine weibliche Hormonsystem positiv beeinflusst werden soll. Sie wurde in den 1990er Jahren von der Brasilianerin Dinah Rodrigues (geboren 1927) entwickelt und wird bisher vorwiegend in Brasilien und  im deutschsprachigen Raum angewandt. 

Hormon-Yoga hilft bei Kinderwunsch, bei Menstruationsproblemen und Beschwerden in den Wechseljahren. Hormon-Yoga ist eine energetische Yogaform mit Elementen aus dem Hatha Yoga und dem Kundalini Yoga nach Swami Sivananda in Kombination mit tibetischen Energieübungen. Die Hormon-Yoga-Übungsreihe ist zusammengesetzt aus Asanas, die direkt auf die weiblichen hormonerzeugenden Drüsen und Organe wie Eierstöcke und Schilddrüse wirken.

Die hormonelle Yoga-Therapie ist jedoch sehr viel komplexer und wirkt durch die spezielle Auswahl der Übungen in Kombination mit Pranayama und Energielenkung sehr viel intensiver. 

Da Stress sehr schädlich für die Produktion der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron ist, bilden Entspannungsübungen ebenfalls einen wichtigen Teil jeder Hormon-Yoga-Praxis. Yoga Nidra, Meditation oder Savasana helfen, Stress entgegenzuwirken und ihm vorzubeugen. Hormon-Yoga ist ein ganzheitliches System und wirkt sich neben der Hormonproduktion auch positiv auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und den Kreislauf aus. Langfristig kann die gesteigerte Hormonproduktion auch Erkrankungen wie Osteoporose oder Herz-Gefäßerkrankungen vorbeugen.

Bislang gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Hormon-Yoga den Hormonhaushalt gezielt verändern kann. Viele Frauen in den Wechseljahren profitieren aber ganz allgemein von dem Gefühl, etwas für sich und ihren Körper zu tun. Auch der Austausch mit "Leidensgenossinnen" kann sich positiv auf das Befinden auswirken.

Wie bei anderen Yoga-Stilen muss man auch beim Hormon-Yoga etwas Geduld mitbringen, bis sich der Körper an die Übungen gewöhnt hat. Manche Frauen fühlen sich gleich nach der ersten Stunde besser. Im Allgemeinen dauert es aber einige Wochen, bis sich ein spürbarer Effekt einstellt. Das hängt auch davon ab, wie regelmäßig das Hormon-Yoga praktiziert.


Hormon-Yoga in den Wechseljahren

Dinah Rodrigues  hat Hormon-Yoga entwickelt, damit Frauen sich präventiv auf die Zeit der Wechseljahre vorbereiten und Wechseljahresbeschwerden auf eine natürliche Art effektiv lindern können. Die Menopause bedeutet das Ende der Menstruation und Fortpflanzung, da die Eierstöcke in dieser Phase nach und nach ihre Aktivität einstellen. Die Produktion weiblicher Hormone wie Östrogen nimmt ab, und der Hormonspiegel sinkt. Der Hormonmangel bringt eine Reihe von unterschiedlich intensiv ausgeprägten Beschwerden auf physischer und psychischer Ebene mit sich. Frauen leiden in dieser Phase unter körperlichen Symptomen wie Haarausfall, Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Gelenkbeschwerden oder trockener Haut.

Der Hormonabfall kann sich zudem auf der seelischen Ebene zeigen, da Frauen häufig vollkommen aus der Balance geraten und unter Depression, Unruhe und genereller Lustlosigkeit leiden. Lange Zeit haben Ärzte den Östrogenabfall durch das Einnehmen von künstlichen Hormonen kompensiert. Die Hormonersatztherapie wirkt jedoch zum einen bei vielen Frauen nicht und zieht zum anderen oft gesundheitsgefährdende Nebenwirkungen wie ein steigendes Brustkrebsrisiko oder Thrombose nach sich. Nicht nur vor oder während der Wechseljahre kann Hormon-Yoga helfen, hormonell bedingt körperliche Beschwerden in den Griff zu bekommen. Bereits ab dem 35. Lebensjahr beginnt der Östrogenspiegel bei Frauen langsam zu sinken. Daher können Frauen schon in diesem Alter von Hormon-Yoga profitieren.

Hormon-Yoga bei anderen Beschwerden

Jüngere Frauen leiden immer häufiger unter einem hormonellen Ungleichgewicht, das sich in unverhältnismäßig stark ausgeprägten Menstruationsschmerzen, PMS und Zyklusstörungen äußert. Hormon-Yoga kann diese Probleme sowie emotionale Reizbarkeit und Schlafstörungen während des Monatszyklus gut regulieren. Hormonstörungen zeigen sich in seltenen Fällen ebenfalls durch eine verfrühte Menopause oder polyzystische Eierstöcke (PCO) und durch ein gesteigertes Risiko für durch Hormonmangel ausgelöste Osteoporose und Herz- und Gefäßerkrankungen. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch wirkt Hormon-Yoga durch die Wiederherstellung des Hormonspiegels und die Aktivierung der Eierstöcke unterstützend.

Personal Training

Wenn du in deinen gewohnten Räumlichkeiten bleiben möchtest und dich nicht wohl fühlst, Matte an Matte in überfüllten Yoga-Studios zu liegen, oder hast Kinder, die beaufsichtigt werden müssen, weil sie noch nicht alleine zu Hause bleiben können, kontaktiere mich gerne, ich gebe auch in privaten Räumlichkeiten Personal Training. Profitiere von dem Vorteil, dass die Yoga-Einheit immer individuell und nach Tagesform abgestimmt werden kann.
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